Jubiläumskonzert der Jodlerfünde Aaretal Dulliken zu ihrem 25. Jubiläum
Am Sonntag 9. November 2025 waren wir unter anderem auch eingeladene Gäste wo an diesem Jubiläumskonzert vom Sonntagnachmittag teilnahmen.
Um 13.00 Uhr war der Konzertbeginn. Es waren neben uns, der JK Aaregruss Bannwil, Jodlerklub Haselbrünneli Biberstein, Rothbach-Chörli Bühler AR, Trachtengruppe Dulliken und die Husmusig Effige dabei.
Leider hielt sich die Gästezahl in der schönen dekorierten Turnhalle in Dulliken in Grenzen. Es war schon ein wenig «erschreckend» wie wenig Gäste an diesen Anlass kamen. Zum Glück waren da noch die auftretenden Jodlerklubs zum teil mit Anhang oder mit Freuden dabei.
Eigentlich sehr, sehr schade für diesen grossen Aufwand. Da hätte wahrscheinlich ein Konzert zusammen gereicht, denn es war ja schon am Samstagabend was los in der Turnhalle, auch mit einem Konzert. Dem zum Trotz, es wurde eigentlich ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Vor allem die Appenzeller brachten mit ihren gesungenen «Zäuerli’s» eine spezielle Atmosphäre in die Turnhalle.
Leider waren wir laut dem Plan erst so um 16.30 Uhr mit unserem Auftritt geplant, was natürlich auch bedeutet, dass wir eher sehr Zeit nach erst einsingen gingen. Doch als wir zurückkamen, mussten wir direkt auf die Bühne zum Auftritt und das war dann halt schon um 16.00 Uhr. Sie meinten sie müssten nicht noch das Programm unnötig in die Länge ziehen.
So sangen wir dann unsere 3. Lieder alle hintereinander durch. Es waren dies: «Nächsteliebi» von Stephan Haldemann, «Es schöns Daheim» von Ueli Moor und «Wie baas sich mir da Obe» von Oskar Friedrich Schmalz.
Danach rief der Dirigent von Aarfründe dazu auf gemeinsam mit den Appenzeller ein Zäuerli zu begleiten, so quasi als Gesammtchorlied. Dies hiess für nicht jodelnde, Stufenbegleit zu singen oder wer sich traute von den Jodlerinnen mit zu Jodeln. Danach sangen wir dann noch «Ä gschänkte Tag» von Adolf Stähli.
Leider waren halt, da sich dieser Nachmittag so in die länge zog, einige auch schon wieder gegangen. Danach sassen wir noch etwas zusammen. Leider wurde die Stimmung arg durch das aufräumen in der Turnhalle gestört, so dass wir beschlossen, weil es ungemütlich wurde, die Turnhalle in Dulliken zu verlassen und uns auf den Heimweg zu begeben.
Es war so schade..............
Erntedankfest vom Sonntag 5. Oktober 2025 in der Pauluskirche in Oensingen
Am Sonntag 5. Oktober 2025 durften wir den Erntedankgottesdienst mit unseren Jodelliedern einen festlichen Rahmen bieten. Wie immer Stand dieser Gottesdienst unter einem Motto. Dieses Jahr hiess es, «Zeit für buntes». Dies wurde einem schon bewusst, wenn man zur Pauluskirche fuhr. Der Wald, sowie auch die Bäume rund um die Kirche, zeigten sich in den vollen bunten Herbstfarben.
Mit dem Lied « Grüess di Gott» durften wir nach dem Orgelspiel diesen Gottesdienst feierlich eröffnen. Etwas spezielles war noch, dass am heutigen Erntedankgottesdienst noch eine Taufe stattfand. Da konnten wir natürlich mit unseren Liedern für diese Zeremonie, den nötigen feierlichen Rahmen dazu bieten.
Mit dem Lied «Danke Säge» und «Wenn d’Schwälbeli i süde zieh» dies natürlich passend zur Jahreszeit, nahm die Messe ihren Lauf. Natürlich dufte das von Hanny Engel so geliebte Lied «Am Thunersee» nicht fehlen.
Nach der Predigt und dem Abendmahl, sangen wir das Gebetslied «Üse Vater im Himmel» welches die Anwesenden dennoch mitsprechen konnten, wenn sie wollten.
Mit dem Lied «Mit Dym Säge» wurde dann der Gottesdienst beendet und die Orgel spielte noch zum Ausmarsch aus der Kirche.
Danach gings rüber ins Pfarreihaus wo ein Apéro auf alle Gottesdienstteilnehmende wartete. Auch da gaben wir noch einige Lieder zum Besten von uns und machten auch da wieder einmal Werbung in eigener Sache.
Nochmals vielen Dank der Ref. Kirchgemeinde Oensingen-Kestenholz, dass wir an diesem Gottesdienst teilnehmen duften und für den Apéro.
Imposante Jodlerreise der Jodlerklubs Wolfwil, Selzach und Gunzgen-Olten
vom 20. + 21. September 2025 auf der Bettmeralp
Die Jodlerschar von Gunzgen-Olten und Wolfwil besammelten sich bereits um 06.20 am Bahnhof in Olten. In Bern stiegen dann noch der Jodlerklub Hasenmatt von Selzach zu den reservierten Plätzen. Einige staunten, waren doch die Jodlerinnen und Jodler so früh in voller Tracht unterwegs. Das Ziel war die Bettmeralp, wo die kombinierte Jodlerschar eingeladen war von den örtlichen Touristenorganisation zum «Traditions Wuchenend».
Das frühaufstehen hatte einen Grund, umrahmten wir doch bereits um 10.30 Uhr bei der Kapelle « Maria zum Schnee» den Gottesdienst unter freiem Himmel mit 7 Liedern. Dies unter der kundigen Leitung von Martin Riggenbach- der die musikalische Verantwortung bei allen 3 Jodlerklubs hat – und uns bestens auf die verschiedenen Auftritte einstellte!
Nachdem Gottesdienst marschierten wir – angeführt vom Challenclub Riederalp (Treichler) und den Trachtenfrauen – zum Strassenfest an die Dorfstrasse umrahmt von Ständen wie Scherenschnitte, Sattlerarbeiten, Lismerfrauen, Verarbeitung von Korn mit Schlegel und Schafswolle an Webstühlen, Kegeln, Schiessstände und zahlreichen Beizen!! An verschiedenen Standorten haben wir unser Ständeli gegeben und wurden von den zahlreichen Besuchern beklatsch.
Am Sonntag war das Ziel dann via Gondelbahn das Bettmerhorn auf 2900 m Höhe mit Blick auf die imposante Aletsch Arena und vor allem der Aletschgletscher. Als die kombinierte Jodlerschar den «Aletschjutz» zum Besten gab, hatten der Schreibende «Hühnerhaut» so «erdeschön» war der Jutz, umgeben von der sagenhaften, tollen Kulisse.
Der Abstieg zum Bettmersee meisterten wir via Gondelbahn und leichtem Fussmarsch. Dort trafen wir auf die «Gilihüsine-Spieler» - einer urtümlichen Form des Hornussens. Bei dieser schönen, alten Tradition geht es darum, den einen Knochen von einem Bock mit einem Stecken auf das abgesteckte Feld zu spicken, darin wehren 6 Spieler/innen – mit einem Holzschild ausgerüstet – den Knochen ab und sorgen, dass der Gegner keine Punkte macht. Die Jodlerschar hat auch eine Mannschaft gestellt und wurde tatkräftig angefeuert!! Natürlich gehörten verschiedene Jodlerständeli zum Unterhaltungsteil vom Sonntag und wurden vom zahlreichen Publikum auch intensiv applaudiert.
Dem Organisator Erwin von Burg, Präsident vom Jodlerklub Hasenmatt Selzach möchte der Schreibende ein Kränzli winden. Erwin hat ein super Programm zusammengestellt, das wurde diszipliniert eingehalten. «Merci vöu Mou»!! Es war ein tolles Wochenende mit Einsicht in viele neue Brauchtümer. Sicher war der Wettergott auch auf unserer Seite, als wir am Sonntag gegen Abend die Bettmeralp verliessen, begann es zu regnen.
Zufrieden und glücklich sind dann auch wieder alle zu Hause angekommen und der einte oder andere wird sicher immer noch in Gedanken länger an dieses Wochenende auf der Bettmeralp denken.